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Buch Review: The Big Five for Life – Was wirklich zählt im Leben von John Strelecky

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Big Five for Life
Seitenanzahl: 256
The Big Five for Life – Mein Einstieg in das Thema Persönlichkeitsentwicklung
Hey! Heute möchte ich dir ein Buch vorstellen, das mein Leben nachhaltig verändert hat: „The Big Five for Life“ von John Strelecky. Dieses Buch war für mich ein absoluter Wendepunkt. Es war das erste Mal, dass ich mich wirklich intensiv mit Fragen wie „Was will ich eigentlich wirklich vom Leben?“ und „Warum arbeite ich überhaupt, wenn mich mein Job gar nicht erfüllt?“ auseinandergesetzt habe. Ich erinnere mich noch gut: Ich saß im Büro, Tag für Tag der gleiche Trott, das typische 9-to-5. Ich war unglücklich und unzufrieden mit meinem Leben und Alltag, die Jobs waren okay, aber ich fühlte mich schrecklich fremdbestimmt. Und dann las ich dieses Buch.
Kurz darauf bin ich losgezogen: Reisen, Entdecken, Freiheitsluft schnuppern. Und ich habe begonnen, mich nebenberuflich selbstständig zu machen – erst mit einem kleinen Kleingewerbe, aber es war der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben.
Ein Mann, ein kalter Bahnsteig und eine Frage, die alles verändert
Die Geschichte beginnt mit Joe, einem Mann, der an einem kalten Montagmorgen in Chicago frierend am Bahnsteig steht. Auf dem Weg zu einem Job, den er hasst. Er ist müde, ausgelaugt, innerlich leer. Ein Unbekannter spricht ihn an und stellt ihm eine scheinbar absurde Frage: „Ist heute ein guter Museumstag?“
Joe ignoriert den Mann zunächst, aber die Frage lässt ihn nicht los. Als sie sich eine Woche später wieder begegnen, kommt es zu einem Gespräch. Der Fremde heißt Thomas DeRale – ein erfolgreicher Unternehmer – und er erklärt, was es mit dem Museumstag auf sich hat:
Stell dir vor, am Ende deines Lebens wird ein Museum errichtet. Für jeden Tag deines Lebens gibt es ein Bild oder ein Exponat. Und nun stell dir vor, du gehst durch dieses Museum. Was wirst du sehen? Lässt dich dieser Rückblick stolz, glücklich, bewegt zurück? Oder ist es ein Museum voller leerer Tage, E-Mails und Meetings, die niemanden interessiert haben?
Diese Idee hat sich tief in mein Herz gebrannt. Seitdem frage ich mich immer wieder: Ist heute ein Tag, den ich in meinem Lebensmuseum sehen möchte?
Die Big Five for Life – was wirklich zählt
Thomas wird für Joe nicht nur ein Mentor, sondern auch ein echter Freund. Im Laufe der Geschichte bringt er ihm bei, was seine Philosophie vom Leben ist: Jeder Mensch sollte seine Big Five for Life kennen. Fünf Dinge, die du in deinem Leben unbedingt erreichen oder erleben möchtest.
Das Konzept stammt aus dem afrikanischen Safari-Tourismus. Dort gelten Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn und Leopard als die „Big Five“ – die fünf Tiere, die man gesehen haben sollte. Thomas überträgt dieses Prinzip auf das Leben: Wenn du deine fünf persönlichen Lebensziele kennst und verwirklichst, dann war dein Leben erfolgreich.
Was mir daran so gut gefällt: Es ist völlig individuell. Für den einen ist es die Weltreise, für den anderen ein erfülltes Familienleben oder die Gründung eines Cafés. Wichtig ist nur: Du musst wissen, was DEINE fünf Dinge sind. Und du solltest dein Leben so gestalten, dass du sie auch wirklich erreichst.
Ich weiß noch, wie ich damals mit Stift und Papier saß und das erste Mal meine eigenen Big Five notiert habe. Es war ein emotionaler Moment. Ich hatte plötzlich ein Ziel. Einen Kompass. Zum ersten Mal hatte ich mir überhaupt erst strukturiert Gedanken darüber gemacht, was ich in diesem Leben erreichen und erleben will, welche Ziele ich habe, abseits von „dem nächsten (Schul-/Uni-) Abschluss“.
Führung mit Sinn – Arbeit, die erfüllt
Was „The Big Five for Life“ so besonders macht, ist die Verbindung zwischen persönlichem Sinn und unternehmerischem Erfolg. Thomas ist nicht irgendein Chef – er führt 14 Unternehmen, in denen Mitarbeitende glücklich, motiviert und langfristig an Bord sind. Warum? Weil jeder einzelne im Unternehmen seine eigenen Big Five kennt. Und weil das Unternehmen diesen Zielen Raum gibt.
Jeder Mitarbeitende hat seine fünf Lebensziele über dem Schreibtisch hängen. Bewerbungsgespräche drehen sich nicht nur um Lebensläufe, sondern um Lebensvisionen. Und wenn die eigenen Ziele zur Unternehmenskultur passen, entsteht etwas Magisches.
Dieses Kapitel war für mich besonders inspirierend. Es hat mir gezeigt, dass Arbeit mehr sein kann als nur ein Mittel zum Geldverdienen. Dass es möglich ist, in einem Team zu arbeiten, in dem Sinnhaftigkeit und persönliches Wachstum keine Floskeln sind, sondern Alltag.
Menschlichkeit in der Unternehmenskultur
Besonders berührt hat mich die Geschichte von Emily. Sie war alleinerziehende Großmutter, als sie sich bei Thomas bewarb. Ihre Big Five: Menschen glücklich machen und sicher wissen, dass ihre Enkelin gut betreut ist. Anstatt sie starr in eine Stelle zu pressen, schuf Thomas mit ihr zusammen eine Position, die genau diese Ziele erfüllt: Empfangsdame und Organisatorin einer internen Kinderbetreuung.
Das ist keine Utopie, das ist echtes Zuhören. Echte Menschlichkeit. Und das zeigt, was möglich ist, wenn man Mitarbeitende als Menschen mit Träumen sieht, nicht als Zahnrädchen im Getriebe.
Zusammenarbeit statt Konkurrenz
Ein weiteres Highlight war für mich das Konzept der „Mach-mich-besser-Meetings“. Eine Art kreatives Brainstorming auf Augenhöhe, bei dem nicht kritisiert, sondern konstruktiv verbessert wird. Das fand ich unglaublich inspirierend! Denn statt Konkurrenzdenken gibt es Kooperation. Alle profitieren voneinander, es entsteht echter Teamgeist.
So etwas wünscht man sich doch in jedem Unternehmen, oder?
Das Museum des Lebens
Das Buch endet sehr emotional. Thomas ist krank und wird bald sterben. Doch seine Mitarbeitenden schenken ihm etwas Unglaubliches: Ein echtes Museum seines Lebens. Fotos, Erinnerungen, Dankesbriefe, kleine Zettel mit motivierenden Sprüchen, die er jahrelang verteilt hat. Es ist ein Raum voller Wertschätzung, Liebe und Sinn.
Und da wurde mir klar: Es geht nicht darum, wie viele Stunden du arbeitest, wie viel Geld du verdienst oder wie oft du Urlaub machst. Es geht darum, was du im Herzen anderer hinterlässt. Welche Spuren du hinterlässt. Welche Geschichten man sich über dich erzählt … und welche du selbst erlebt hast. Wie intensiv du gelebt hast, wie glücklich und zufrieden du in deinem Leben warst und wie selbstbestimmt, frei, individuell du dein Leben nach deinen Wünschen gestalten konntest.
Bonus: Reflexionsfragen für dich: Wie sieht dein Lebensmuseum aus?
Während ich das Buch gelesen habe, habe ich mir immer wieder selbst Fragen gestellt. Und ich möchte dich einladen, das auch zu tun. Vielleicht magst du dir ein ruhiges Eckchen suchen, ein Notizbuch nehmen und dir Zeit für deine Antworten lassen:
- Was wären deine persönlichen Big Five for Life?
- Wie viele deiner bisherigen Tage würdest du mit Stolz in dein Museum hängen?
- Gibt es Bereiche in deinem Leben, die sich nicht gut anfühlen? Was möchtest du verändern?
- Welche Momente machen dich tief im Inneren glücklich – auch ohne großen Aufwand?
- Was hindert dich gerade noch daran, dein Leben aktiv zu gestalten?
Diese Fragen haben mir geholfen, Klarheit zu gewinnen. Und sie können auch für dich ein kraftvoller Startpunkt sein. 😊
Vielleicht magst du die Fragen mit einer Freundin oder einem Freund teilen – in einem tiefgründigen Gespräch bei einem Spaziergang oder einem Kaffee. Es kann unglaublich bereichernd sein, solche Gedanken gemeinsam zu reflektieren und sich gegenseitig neue Perspektiven zu schenken.
Anleitung: So findest du deine Big Five for Life
Du weißt noch nicht genau, was deine Big Five for Life sein könnten? Kein Problem – hier ist eine kleine Anleitung, die dir den Einstieg erleichtert:
Schaffe dir Raum.
Nimm dir mindestens 30 Minuten Zeit, ohne Ablenkung. Handy aus, ruhige Musik oder Stille. Vielleicht bei einem Spaziergang oder mit einer Tasse Tee.
Stell dir dein Lebensmuseum vor.
Welche Bilder möchtest du dort sehen? Was würde dich stolz machen? Welche Momente würdest du gerne festhalten?
Schreib frei drauflos.
Notiere alles, was dir einfällt. Ohne zu bewerten. Es dürfen große Ziele sein, aber auch ganz kleine, persönliche Dinge.
Sortiere & verdichte.
Wenn du genug gesammelt hast, such dir die fünf Dinge aus, die dein Herz besonders zum Schwingen bringen. Die dich wirklich bewegen. Das sind deine Big Five.
Häng sie sichtbar auf.
Schreib sie auf ein schönes Blatt Papier, häng sie über deinen Schreibtisch oder kleb sie an den Spiegel. So hast du sie immer vor Augen und kannst dich täglich daran erinnern, was für dich zählt.
Du wirst merken: Sobald du deine Big Five kennst, veränderst du deinen Blick auf den Alltag. Du wirst bewusster Entscheidungen treffen, häufiger „Ja“ zu Dingen sagen, die dich wirklich erfüllen – und auch mal „Nein“, wenn etwas nicht mehr zu deinen Zielen passt. Genau darin liegt die Kraft dieses Buches.
Mein Fazit
„The Big Five for Life“ ist viel mehr als ein Buch. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, dein Leben bewusst zu gestalten. Dich zu fragen: Was ist dir wirklich wichtig? Was willst du erleben? Wer willst du (gewesen) sein?
Für mich war dieses Buch der Anfang von allem. Es hat mich dazu gebracht, aufzuwachen, umzudenken und loszugehen. Vielleicht tut es das auch für dich.
Was wären deine Big Five for Life? Und ist heute ein guter Museumstag?
Ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken in die Kommentare schreibst.

Big Five for Life
Seitenanzahl: 256
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Wenn dich „The Big Five for Life“ genauso berührt hat wie mich, dann könnten dich auch die anderen Bücher von John Strelecky interessieren. Besonders empfehlenswert ist „Das Café am Rande der Welt“, in dem es ebenfalls um die großen Lebensfragen geht – verpackt in eine leicht zugängliche, aber tiefgründige Geschichte. Auch „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“ und „Auszeit im Café am Rande der Welt“ greifen ähnliche Themen wie Sinn, Selbstbestimmung und innere Klarheit auf.
Ich plane, diese Bücher in den kommenden Wochen ebenfalls hier im Blog zu reviewen – denn jedes von ihnen hat auf seine Weise das Potenzial, dich wachzurütteln und dein Denken zu verändern. Wenn du also Lust auf mehr hast: Stay tuned! 📚✨