Selbstliebe

Selbstliebe lernen: 7 Schritte, wie du eine liebevolle Beziehung zu dir selbst aufbaust

Selbstliebe lernen: Du kannst nur so viel Liebe im Außen empfangen, wie du bereit bist, dir selbst zu geben.

Kennst du das Gefühl, irgendwie nicht genug zu sein? Dass du dich immer wieder selbst kritisierst, dich vergleichst, dich infrage stellst? Vielleicht machst du viel für andere, bist ständig bemüht, Erwartungen zu erfüllen – aber vergisst dabei dich selbst. Und wenn du dann mal innehältst, spürst du: Irgendetwas fehlt.

So ging es mir viele Jahre. Ich war erfolgreich im Außen, doch innerlich oft leer. Ich dachte, ich müsste nur disziplinierter sein, härter arbeiten, noch mehr leisten – um endlich zufrieden mit mir selbst zu sein. Doch egal wie viel ich tat, das Gefühl „Ich bin nicht gut genug“ blieb.

Was ich dabei nicht wusste: Ich suchte im Außen, was nur im Innen entstehen kann. Selbstliebe. Nicht die oberflächliche Variante, die man in Instagram-Zitaten liest. Sondern echte, gelebte Selbstliebe – die beginnt, wenn du dich dir selbst zuwendest. Wenn du beginnst, dich zu verstehen, dich anzunehmen, und dich selbst zu halten – gerade in den Momenten, in denen du dich am meisten verurteilst.

Selbstliebe ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann für immer behält. Es ist ein Weg. Eine Praxis. Und das Schöne ist: Jeder Schritt auf diesem Weg verändert dein Leben. Du wirst nicht nur weicher und liebevoller mit dir, sondern auch klarer, mutiger und freier.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du diesen Weg gehen kannst – nicht in Form von leeren Floskeln, sondern mit 7 konkreten Schritten, die dich dabei unterstützen, eine gesunde und liebevolle Beziehung zu dir selbst aufzubauen. Wenn du spürst, dass es Zeit ist, dich selbst nicht länger zu bekämpfen – sondern zu begleiten – dann lies weiter.

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Was bedeutet Selbstliebe überhaupt?

Selbstliebe ist viel mehr als ein Trendwort oder eine Wellness-Floskel. Es geht nicht darum, jeden Tag vor dem Spiegel Affirmationen aufzusagen, während du dich innerlich ablehnst. Und auch nicht darum, sich jeden Wunsch zu erfüllen oder nie wieder Kritik anzunehmen.

Selbstliebe bedeutet, in einer tiefen, ehrlichen Beziehung mit dir selbst zu stehen. Dich mit deinen Stärken und Schwächen zu sehen. Deine Geschichte zu ehren. Dir selbst mit Respekt, Mitgefühl und Würde zu begegnen – unabhängig von deinem Kontostand, deinem Gewicht, deiner Produktivität oder deinem aktuellen „Erfolg“.

Es bedeutet:

  • Dich selbst nicht für deine Gefühle zu verurteilen.
  • Dir Pausen zu erlauben, ohne sie rechtfertigen zu müssen.
  • Für deine Bedürfnisse einzustehen, ohne Schuldgefühle zu haben.
  • Dir selbst zu vergeben – für das, was du getan oder nicht getan hast.
  • Dich nicht länger von der Meinung anderer abhängig zu machen.
  • Dich in schwierigen Momenten nicht im Stich zu lassen.

Selbstliebe heißt, dich zu halten – wenn es gerade niemand sonst tut. Und dir selbst ein Zuhause zu sein.

In einer Welt, die uns ständig suggeriert, dass wir schöner, produktiver, schlanker, erfolgreicher sein müssten, ist Selbstliebe ein Akt der Rebellion. Und zugleich der erste Schritt zu innerem Frieden.

Wenn du beginnst, dich selbst zu lieben, ändert sich nicht nur dein Blick auf dich selbst – sondern auch dein Umgang mit der Welt. Du wirst klarer in deinen Entscheidungen, authentischer in deinen Beziehungen und freier in deinem Leben. Und genau hier beginnt die Magie.

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Warum ist Selbstliebe so schwer?

Vielleicht denkst du: „Das klingt schön, aber warum fällt es mir so schwer?“ Die Antwort ist tief in uns verankert – in unseren Erfahrungen, in unserer Erziehung, in unserer Gesellschaft. Viele von uns haben von klein auf gelernt, dass sie nur dann geliebt werden, wenn sie brav, fleißig, angepasst oder erfolgreich sind. Wir wurden dafür gelobt, wenn wir Erwartungen erfüllten – nicht unbedingt dafür, dass wir wir selbst waren. Das hat Spuren hinterlassen. Unsere Gesellschaft verstärkt das noch: Social Media zeigt uns perfekte Körper, perfekte Morgenroutinen, perfekte Beziehungen. Der Druck, besser zu sein, ist überall. Und so entsteht ein inneres System, das uns permanent das Gefühl gibt: Du bist noch nicht gut genug. Du musst mehr tun. Dich mehr anstrengen. Mehr leisten. Mehr kontrollieren. In der Psychologie spricht man hier vom „inneren Kritiker“ – einer Stimme in uns, die uns klein hält. Und obwohl sie ursprünglich als Schutzmechanismus entstanden ist, sabotiert sie oft genau das, wonach wir uns sehnen: Nähe, Annahme, Frieden. Selbstliebe bedeutet, diesen Mechanismus zu erkennen – und bewusst etwas anderes zu wählen. Es ist ein innerer Perspektivwechsel: Weg von der Selbstoptimierung, hin zur Selbstannahme. Und das ist ungewohnt. Manchmal unbequem. Aber immer heilsam.
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Die 7 Schritte zu mehr Selbstliebe

1. Beobachte, wie du mit dir selbst sprichst

Der innere Dialog ist der Schlüssel. Wir führen täglich tausende Gedanken – und viele davon laufen unbewusst. Häufig ist unsere innere Stimme streng, abwertend oder kritisch. Aber: Du musst ihr nicht alles glauben.

Würdest du so mit deiner besten Freundin sprechen, wie du innerlich mit dir sprichst? Wenn nicht, wird es Zeit, etwas zu verändern.

Mini-Übung: Schreib dir eine typische selbstkritische Aussage auf (z. B. „Ich krieg das nie hin“) und formuliere sie liebevoll um (z. B. „Ich darf Fehler machen und trotzdem gut genug sein“).

Diese Praxis verändert langfristig dein Selbstbild – Schritt für Schritt.

2. Nimm dich selbst ernst

Viele Menschen nehmen die Bedürfnisse anderer wichtiger als ihre eigenen. Gerade empathische, hilfsbereite Frauen laufen Gefahr, sich selbst hintenanzustellen – aus Angst, egoistisch zu wirken.

Aber: Deine Bedürfnisse sind genauso wichtig. Wenn du dich selbst ständig übergehst, sendest du dir (und anderen) die Botschaft: Ich bin weniger wert.

Erinnere dich: Selbstliebe beginnt dort, wo du dir selbst wieder erlaubst, wichtig zu sein.

Mach dir regelmäßig bewusst: Was brauche ich gerade? Und wie kann ich mir das heute geben?

3. Lerne, Nein zu sagen

Ein klares Nein ist oft die ehrlichste Form von Selbstliebe. Viele von uns sagen Ja, obwohl sie Nein meinen – aus Angst, andere zu enttäuschen. Doch jedes unehrliche Ja ist ein kleines Nein zu dir selbst.

Grenzen setzen ist kein Zeichen von Kälte – sondern von Klarheit und Selbstachtung.

Übung: Überlege: In welchen Bereichen sagst du zu oft Ja aus Pflichtgefühl? Was wäre, wenn du dort freundlich und klar Nein sagen würdest?

Je öfter du das übst, desto sicherer wirst du in deiner inneren Ausrichtung.

4. Vergib dir selbst

Jeder Mensch macht Fehler. Das gehört zum Leben dazu. Und trotzdem gehen wir mit uns selbst oft viel härter ins Gericht als mit anderen.

Selbstliebe bedeutet nicht, alles toll zu finden, was du je getan hast. Aber es bedeutet, dich nicht für immer an etwas festzuhalten, das du längst bereust. Du darfst aus deinen Erfahrungen lernen – und dir trotzdem erlauben, weiterzugehen.

Impuls: Mach dir bewusst: Wenn du dir selbst vergibst, befreist du nicht nur dich – sondern auch dein Herz für Neues.

5. Tu regelmäßig Dinge, die nur dir guttun

Viele von uns funktionieren im Alltag, sind für andere da, arbeiten, organisieren, helfen. Aber: Wann hast du das letzte Mal etwas nur für dich getan? Etwas, das dich mit Freude erfüllt – ganz ohne Zweck, ohne Ziel?

Selbstliebe bedeutet auch, dir Zeit zu nehmen für dich. Für deine Hobbys, deine Sehnsüchte, deine Kreativität. Denn du bist nicht hier, um nur zu leisten – du bist hier, um zu leben.

Ideen: Malen, Tanzen, Spazierengehen, Schreiben, Musik hören, Reisen, Journaling, Gärtnern, Yoga… Finde, was dir Energie gibt – und plane es bewusst ein.

6. Pflege deinen Körper liebevoll

Dein Körper ist nicht dein Feind. Er ist dein Zuhause. Und auch wenn er vielleicht nicht immer so aussieht oder funktioniert, wie du es dir wünschst – verdient er deine Liebe und Fürsorge.

Selbstliebe zeigt sich auch darin, wie du mit deinem Körper sprichst, ihn behandelst, was du ihm gibst.

Kleine Rituale: Ein warmes Bad, gesunde Mahlzeiten, Bewegung, Schlaf, Sonnenlicht, Massagen, bewusstes Atmen. Du musst nichts perfektionieren – aber du darfst gut zu dir sein.

7. Feier dich selbst – nicht nur bei Erfolgen

Warte nicht, bis du „perfekt“ bist. Bis du das Ziel erreicht hast, die Zahl auf der Waage stimmt oder dein Leben aussieht wie auf Pinterest. Du darfst dich heute feiern – für deinen Mut, dein Durchhalten, dein Dasein.

Anerkennung muss nicht von außen kommen. Du darfst dich selbst wertschätzen – jeden einzelnen Tag.

Tipp: Schreib dir abends drei Dinge auf, die du heute gut gemacht hast. Egal wie klein. Diese Praxis verändert dein Selbstbild langfristig – hin zu mehr Vertrauen, Wertschätzung und Selbstliebe.

Fazit: Selbstliebe ist der Anfang von allem

Selbstliebe ist keine Zielgerade, sondern ein lebenslanger Weg. Und jeder Schritt, den du auf diesem Weg gehst, verändert etwas in dir. Du wirst spüren, wie du nach und nach freundlicher mit dir umgehst, wie du dich besser kennenlernst – und wie du aufhörst, dich selbst für dein Menschsein zu verurteilen. Wenn du beginnst, dich selbst zu lieben, verändert sich nicht nur dein Inneres – sondern auch dein gesamtes Leben. Deine Beziehungen, deine Entscheidungen, deine Energie, dein Mut. Es beginnt bei dir. Immer. Ich hoffe, dieser Artikel war ein liebevoller Reminder, dass du mehr bist als deine Zweifel. Dass du genug bist. Und dass du Selbstliebe lernen darfst – ganz in deinem Tempo.

Wenn dich dieser Artikel inspiriert hat, teile ihn gern mit einer Freundin oder auf Social Media – vielleicht ist es genau der Impuls, den gerade jemand braucht. 💛

Und wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest: Trage dich in meinen Newsletter ein oder lade dir meine kostenlosen Vorlagen und Printables herunter. Damit du noch heute den ersten Schritt in eine liebevolle Beziehung zu dir selbst gehst.

Du bist genug. Jetzt. Genau so, wie du bist.

Alles Liebe,Nadine

Exkurs: Selbstliebe lernen – Apps, Bücher & mehr

Wenn du zusätzlich zu den 7 Schritten in diesem Artikel tiefer eintauchen willst, gibt es viele wertvolle Ressourcen, die dich auf deinem Weg unterstützen können. Hier einige Inspirationen, nach denen auch viele Menschen regelmäßig suchen:

Apps: Es gibt spezielle Selbstliebe-Apps wie „I Am“, „Mindshine“ oder „Bloom“, die dir tägliche Affirmationen, geführte Reflexionen und kleine Übungen bieten.

Bücher: Klassiker wie „Körper, Geist & Seele“ von Louise Hay oder „Du bist genug“ von Stefanie Stahl geben dir wichtige Impulse aus der Psychologie und spirituellen Praxis.

YouTube-Kanäle: Geführte Meditationen, Coachings und inspirierende Videos findest du z. B. bei Laura Malina Seiler, Nadine Gerhardt oder „Proud to be Sensibelchen“.

Online-Kurse: Wenn du tiefer gehen willst, kann ein strukturierter Kurs sinnvoll sein. Achte darauf, dass du dich mit der Lehrperson verbunden fühlst – das macht den Unterschied.

Sprüche & Zitate: Auch wenn sie oft belächelt werden – ein gut gewählter Satz zur richtigen Zeit kann wie ein Anker sein. Schreib dir deine Lieblingszitate auf Post-its und kleb sie an deinen Spiegel.

Diese Tools sind keine Lösungen – aber sie können dir helfen, dranzubleiben. Denn Selbstliebe ist ein Weg, den wir nicht an einem Tag gehen. Aber du kannst heute den ersten Schritt machen.

Glossar

  • Selbstliebe: Die Fähigkeit, sich selbst bedingungslos anzunehmen und freundlich mit sich umzugehen.
  • Innerer Kritiker: Die innere Stimme, die uns bewertet, abwertet oder unter Druck setzt.
  • Selbstannahme: Sich selbst mit allen Facetten zu akzeptieren, ohne sich ständig verändern zu wollen.
  • Grenzen setzen: Eigene Bedürfnisse wahren und in zwischenmenschlichen Beziehungen klar kommunizieren, was okay ist – und was nicht.

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